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Adventgestaltung

Adventgestaltung
Der Anfang

Wie jedes Jahr so soll auch in diesem Jahr wieder ein Adventbild entstehen. Die Plattform für das Bild, das sich wöchentlich ändert, ist eine nachgebaute (halbe) Weihnachtsmarkthütte.

In diesem Jahr ist das Thema: Wie wird Weihnachten in Italien, Polen, Afrika und Indien gefeiert? Wir sind gespannt, welche Bilder dazu entstehen.

Das Fachwerk entsteht
Die Front wird mit Paneele verbrettert
Eine Seite wird verbrettert
Beginn mit der Dekoration
Der Weihnachtsstern leuchtet schon

 

 

 

 

 

 

 

 

Erstes Adventbild 2011

Erstes Adventbild 2011
Das fertige erste Adventbild

BUON  NATALE!

Weihnachten ist ein Familienfest. Am 6. Dezember bringt den Kindern San Nikola Süßigkeiten, am 13.Dezember werden sie von Santa Lucia beschenkt.

Am 24. Dezember wird in der Familie der Weihnachtsbaum geschmückt und aufgestellt. Den ganzen Tag wird gefastet, erst am Abend wird gegessen - in den meisten Familien gibt es Fisch, manchmal auch Lamm und Truthahn. Am 25. Dezember, dem Weihnachtstag, geht der Vater mit den Kindern in die Kirche, während die Mutter das Weihnachtsessen zubereitet. Dann wird das Fest des Christkindes („Il Bambi Gesu") gefeiert und gemeinsam das Festessen verzehrt. Im offenen Kamin wird ein Olivenbäumchen verbrannt.

Die Krippe

Die Krippe
Die erste Krippe in Italien

In Italien gibt es wenig Weihnachtsbäume. Das wichtigste Symbol ist hier die Krippe, die „Presepio". Sie steht im Mittelpunkt in Familien und Kirchen. Oft werden bei den Krippen jedes Jahr neue Figuren aus der Weihnachtsgeschichte, aus der Familie, aus dem Dorf oder aus dem Freundeskreis ergänzt, denn jeder will die schönste und größte Krippe haben. Aus Italien stammt die Weihnachtskrippe. Man sagt der heilige Franz von Assisi habe die erste Krippe gebaut.

 

 

 

 

Befana

Befana
Befana - die gute Hexe

 

 

Hier die Geschichte von Befana, eine gute italienische Hexe !

Vor urlanger Zeit saß die Befana in ihrem Häuschen am Webstuhl. Da klopften die drei Könige an ihre Tür. Sie baten Befana, mit ihnen nach Bethlehem zu kommen, um das neugeborene Kind zu sehen.

Aber die Befana wollte erst zu Ende weben. Die Könige gingen voraus. Als die Befana fertig war, ging sie hinterher. Sie fand aber den Weg nicht und auch nicht die Heilige Familie. Seither zieht sie durch den Himmel und um die Weit. Am 6. Januar kommt sie an den Häusern vorbei, in denen Kinder wohnen, und bringt ihnen Geschenke.

Aber eigentlich ist der 6. Januar, der Dreikönigstag, der Geschenktag für die größeren Weihnachtsgeschenke, denn an diesem Tag trafen die Heiligen Drei Könige in Bethlehem ein, um das Jesuskind anzubeten und brachten auch Geschenke mit. Aber nicht die Heiligen Drei Könige bringen den Kindern die Geschenke, sondern die gute Hexe Befana. Es gibt keinen Weihnachtsmann in Italien, nur die Hexe Befana. Die bösen  Kinder bekommen nur Kohlen und Asche. Die Kinder hängen ihre Stümpfe an den Kamin oder stellen ihre Schuhe vor die Tür. Die Hexe kommt durch den Schornstein und rutscht durch den Kamin, um in jedem Haus die Geschenke in den Schuhen oder Strümpfen zu hinterlassen. Dies tut sie, so sagen die Leute jedenfalls, weil sie glauben dass Befana in allen Häusern das neugeborene Jesuskind vermutet.

Der Weihnachtsbrief

Der Weihnachtsbrief
Die Weihnachtsbriefe

Am Weihnachtstag legen die Kinder den Eltern ein festlich geschriebenen und gemalten, manchmal auch gereimten Brief unter den Essteller oder versteckt unter der Serviette. In diesem Brief bedanken sie sich für all die Liebe, die sie vom Vater und von der Mutter empfangen haben. Sie können aber auch auf Dinge anspielen, die ihnen im vergangenen Jahr nicht gefallen haben. Wichtig ist es nur, dass diese Kritik so vorgebracht und in Worte gefasst wird, dass sie in einen Weihnachtsbrief passt. Die Eltern geben vor, den Brief nicht zu bemerken und lesen ihn erst nach dem Essen der ganzen Familie vor.

Der Weihnachtskuchen

Der Weihnachtskuchen
Weihnachtskuchen "Pandoro"

Der italienische Weihnachtskuchen

Es gibt den Panettone ( mit Rosinen und Zitronat) oder den Pandoro (vergleichbar mit dem Panettone, jedoch ohne kandierte Früchte). Es ist ein Topfkuchen aus Hefeteig  und ist an Weihnachten nahezu ein Muss in jeder italienischen Familie.